Helmstedter Partnerschaftsverein

Swetlogorsk (Weißrussland)

Die Stadt Swetlogorsk liegt rund 230 Kilometer südlich der belarussischen Landeshauptstadt Minsk. Idyllisch fügt sich das Stadtbild der Kreisstadt in den Flusslauf der Beresina. Bezirkshauptstadt ist Gomel, deren Geschichte eng mit dem Namen Katharina der Großen verbunden ist.

 

Geschichte der Stadt

Die Ursprünge der Stadt gehen bis auf das Jahr 1560 zurück. Seinerzeit entstand am Fluss Beresina das Dorf Schatilki, das bis Mitte des 20. Jahrhunderts ein eher bescheidenes Dasein führte. Das Jahr 1954 wurde für die Region zur Zäsur. Mit dem Beschluss, ein Wärmekraftwerk zu errichten, entstand an der Stelle des

Dorfes Swetlogorsk, „die Stadt des Lichtes“, der seit dem 29.07. 1961 auch der offizielle Name ist. Aus allen Teilen der damaligen Sowjetunion kamen Jugendliche, um an der Umsetzung des Vorhabens mitzuwirken. Es entstanden neue Wohnhäuser, Geschäfte, Schulen und Kindergärten, ein Krankenhaus. Mit der Ansiedlung weiterer Industrie, vor allem eines Kunstfaserwerkes, entwickelte sich eine weitläufige Stadt aus verschiedenen Stadtteilen, mit einer ganz besonderen, eigenen Note.

 

Regionale Bedeutung

Heute ist Swetlogorsk eine Stadt mit rund 70.000 Einwohnern. Sie gilt als modernes regionales Industrie- und Kulturzentrum. Moderne Betriebe der chemischen Industrie, der Papier- und Zellulose-Herstellung, der Erdölgewinnung und -verarbeitung sowie Bauindustrie, auch heute noch wird die Stadt gerne als „Stadt der Bauarbeiter“ bezeichnet, prägen das Bild der Stadt. Durch zahlreiche Parks, vor allem aber durch das Bestreben, so viel Wald wie nur möglich zu erhalten, ist die Gestaltung der Stadt an der Beresina einmalig.

 

Chronologie der Partnerschaft

Die Partnerschaftsurkunde zwischen Helmstedt und Svetlogorsk wurde am 15. April 1991 von den damaligen Bürgermeistern Hans-Otto Kieschke und Alexander S. Jakobson unterzeichnet. Seitdem haben zahlreiche Bürger die jeweils andere Partnerstadt besucht, wobei sich die Reise mittels Bus, Zug oder auch Flugzeug bewährt hat. Um das Miteinander zu fördern, erfolgt die Unterbringung in der Regel in Privatquartieren, was auch zu bereits seit über zwanzig Jahren währenden Freundschaften geführt hat.

Beauftragter für Swetlogorsk

N.N.